Japans Kampf gegen Massentourismus . Durch günstige Flüge, soziale Medien und die zunehmende Globalisierung ist das Land so beliebt wie nie zuvor. Doch gibt es inzwischen zu viele Tourist*innen in Japan? Der Vortrag beleuchtet die Herausforderungen des Massentourismus in Japan am Beispiel Kyōtos. Hier erfahrt ihr, wie die Bevölkerung unter dem Ansturm leidet, welche Maßnahmen Japan ergreift, um die Ströme zu steuern, und wie ländliche Regionen unter dem Ausbleiben von Besucher*innen leiden. Ziel ist es, diese Dynamiken aufzuzeigen und gemeinsam zu diskutieren, wie eine nachhaltigere Verteilung gelingen könnte. Auf einen Blick: SessionJapans Kampf gegen MassentourismusLeitungMichéle GünthnerTagSonntagUhrzeit12:00 – 13:30 UhrRaumJapanforschung / Studio Terrasse 2.1Dauer90 Minuten Michéle Günthner ... ist 30 Jahre alt und frische B.A.-Absolventin der Universität Heidelberg. Sie begann ihr Studium 2017 im Fach Japanologie und wechselte 2019 zur Ethnologie mit dem Schwerpunkt Südostasien. Ihr Studium schloss sie im März 2026 mit der Note 2,2 ab. Als Ethnologin verfügt sie über Erfahrung in der Museumsarbeit, Ausstellungskonzeption und Kulturvermittlung. Ihr Forschungsfokus liegt hierbei auf Cosplay, japanischer Kultur, Identität und Community-Bildung. Diese ethnologischen Einblicke in Cosplay und Community-Building bildeten auch die Forschungsgrundlage für ihre Bachelorarbeit. Seit Februar 2026 ist sie bei Studiosus freiberuflich als Reiseleiterin für Japan tätig, angetrieben von einer Leidenschaft für interkulturellen Austausch und authentische Reiseerlebnisse. In diesem Rahmen beschäftigt sie sich weiterhin mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und Herausforderungen im gegenwärtigen Japan, wie unter anderem den Dynamiken und Folgen des Massentourismus. « Zurück zur Übersicht