Ideologie und Frauenmode zu Kriegszeiten . Imperialer Feminismus, Pan-Asianismus und Frauenmode in (Süd)Ostasien während des Zweiten Weltkrieges – Was hat das alles miteinander zu tun? Dieser Vortrag beschäftigt sich mit den Darstellungen von Frauen in China und Französisch-Indochina, basierend auf den illustrierten Essays der Künstlerin und Kriegskorrespondentin Hasegawa Haruko 長谷川春子 (1896–1967). Hierbei betrachten wir gemeinsam vor allem die Mode (Kleidung, Make-up, Frisuren) dieser Frauen und erforschen ihre Verbindungen zu den oben genannten Ideologien – und wie Hasegawa in einem imperialistisch geprägten System ein neues Frauenideal schuf. Auf einen Blick: SessionIdeologie und Frauenmode zu KriegszeitenLeitungMaria DauenhauerTagSonntagUhrzeit10:00 – 11:30 UhrRaumJapanforschung / Studio Terrasse 2.1Dauer90 Minuten Maria Dauenhauer ... ist Masterstudentin im Fach Kunstgeschichte Ostasiens an der Universität Heidelberg. Sie widmet sich vor allem der Analyse der illustrierten Essaybände Hasegawa Harukos, die diese als Korrespondentin in den 1930er- und 1940er-Jahren an der Kriegsfront in China und Französisch-Indochina verfasste. In vergangenen Arbeiten interviewte sie zudem gegenwärtige buddhistische Nonnen in Kyōto zu ihrem persönlichen Verhältnis zur Kunst. Allgemein versucht sie aktiv dazu beizutragen, die Kunstgeschichte aus der Perspektive von Frauen zu beleuchten. « Zurück zur Übersicht