Archiv: Deutsche Japan-Mythen im 20. Jahrhundert

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»Japan ist ganz anders als der Westen!«, »In Japan zählt die Gruppe und nicht der Einzelne!«, »Japanische Menschen sind sehr von den Samurai geprägt!«. Sicher habt ihr schon einmal solche Aussagen über Japan gehört. In meinem Vortrag zeige ich Euch, dass sie eine lange Tradition haben. Anhand von deutschen Wissenschaftlern des 20. Jahrhunderts, die über das moderne Japan geschrieben haben, erkläre ich Euch, wie diese Mythen entstanden sind und warum sie verwendet werden. Selbstverständlich werden wir uns auch die Frage nach der Wahrheit dieser Sichtweisen auf Japan miteinander stellen.

Benjamin Schiffl

... ist Jahrgang 1984, wohnt in Rödermark und ist Vater eines kleinen Sohnes. Für Japan interessiert er sich seit seiner Jugend. Seine Forschungsschwerpunkte sind die deutsch-japanischen Beziehungen, die Kultursoziologie und die Ideengeschichte der Sozialwissenschaften. Er hat mehrere Semester als Lehrbeauftragter an der Justus-Liebig-Universität in Gießen gearbeitet. Seine Promotionsprüfungen hat er erfolgreich abgeschlossen und im April kamen seine Forschungsergebnisse als Buch mit dem Titel »Nation zwischen Orient und Okzident: Der Blick deutschsprachiger Intellektueller auf Japan (1915-1961)« heraus. Derzeit arbeitet er an einem Forschungsantrag zu deutsch-japanischen intellektuellen Netzwerken.

Auf einen Blick:

LeitungBenjamin Schiffl
TagSonntag
Uhrzeit13:30 – 14:30
RaumStudio Terrasse 2.1 / Japanforschung
Dauer60 Minuten

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