Kawaii Kyara und Kapitalismus(-Kritik?) . Sie sind überall in Japan: die niedlichen Charaktere (auf Japanisch »kyara«), die als Maskottchen von Firmen und Institutionen oder auch als beliebte Merchandising-Figuren den Alltag der Menschen etwas bunter gestalten und als modisches Accessoire der Kawaii-Kultur zugeordnet werden können. Auch international erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Aber was für eine Idee steckt hinter Figuren wie Aggretsuko, Rilakkuma, Gudetama oder Chiikawa? Warum konsumieren gerade in einer hochindustrialisierten, kapitalistisch durchoptimierten Gesellschaft auch erwachsene Menschen diese niedlichen Figuren? Auf einen Blick: SessionKawaii Kyara und Kapitalismus(-Kritik?)LeitungKatharina HülsmannTagFreitagUhrzeit19:00 – 20:00 UhrRaumJapanforschung / Studio Terrasse 2.1Dauer60 Minuten Katharina Hülsmann ... studierte Modernes Japan und Englisch an der HHU Düsseldorf. 2017 war sie Stipendiatin am Deutschen Institut für Japanstudien in Tōkyō und führte dort Feldforschung zu japanischen Amateur-Comics durch. Sie ist Mitglied in den AGs Comicforschung und Fan- und Partizipationsforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft sowie Gründungsmitglied von icon und des Forschungsnetzwerks Comicforschung am Rhein. Derzeit forscht sie in ihrer Freizeit zu transkulturellen Strömungen in der Manga- und Comickultur. « Zurück zur Übersicht