Daniel aus dem Connichi-Organisationsteam

Um welche Bereiche kümmerst du dich bei der Connichi?

Matsuri, Bring & Buy / Auction, Karaoke, AMV, Party, diverse Wettbewerbe und Gamesrooms mit Florian, insgesamt also das »Rahmenprogramm«.

Wie bist du ins Helferteam gekommen?

Ich bin Besucher erster Stunde (Ludwigshafen) und seit dem Ende der Connichi 2018 im Team.

Was ist das Schönste für dich an der ehrenamtlichen Arbeit bei der Connichi?

Ehrenamtliche Arbeit wird immer weniger von der Gesellschaft wertgeschätzt. Daher finde ich es toll, mit allen Helfern und Mit-Orgas für die Besucher drei tolle Tage zu organisieren. Schließlich habe ich in meiner Jugend jahrelang von der ehrenamtlichen Arbeit anderer profitiert. Jetzt ist es an der Zeit, selbst etwas zurück zu geben.

Während der Planung sowie vor Ort merkt man wirklich, dass die Connichi »von Fans für Fans« gemacht wird. Anders lässt sich die große Motivation, die zahlreichen Überstunden zu schieben, nicht erklären. Jeder ist für jeden da, auch wenn es um Aufgaben außerhalb seines Bereichs geht.

Was macht deinen Bereich aus?

Aufgrund der Vielzahl der Bereiche, fällt auch viel unterschiedliche Arbeit an. Daher bin ich sehr froh, auf erfahrene Bereichsleiter zurückgreifen zu können. Ich sorge dafür, dass diese Personen alles haben, um vernünftig ihre Arbeit erledigen zu können.

Besonders möchte ich das Matsuri hervorheben:
Eine meiner ersten Amtshandlungen war es, das Matsuri in den Rosengarten zu verlegen. Durch diese enorme Vergrößerung ist es quasi eine Con in der Con. Es bedarf sehr vieler Helfer*innen, um es zu einem Erfolg zu machen. Ohne sie wäre ein Programmpunkt dieser Größe gar nicht machbar! Meine Aufgaben konzentrieren sich größtenteils auf die Planung vor der Convention: qualifizierte Food-Partner finden, um eine Vielfalt an Gerichten anbieten zu können, interessante Spiele aussuchen bzw. ausdenken oder ein Dekorationskonzept erstellen. Außerdem muss ich mich mit ganz vielen tollen deutschen Gesetzen und Vorschriften auseinandersetzen, um nicht sofort von den Behörden eine Absage zu kassieren. 😀

Erzähl uns deine schönste/lustigste/schrägste Erinnerung von der Connichi.

Am Samstagabend habe ich noch eine Tour durch den Innenhof und das Matsuri gedreht, um zu schauen, ob alles korrekt abgeschlossen und verstaut wurde. Als ich zurück ins Hotel wollte, stand ich vor verschlossenen Türen. Das Sicherheitspersonal kannte mich mittlerweile persönlich, sodass ich nach einer kurzen Wartezeit endlich mein Feierabendbier trinken konnte. 😀
Beim Frühstück habe ich dann erfahren, dass ein Einschluss irgendwann jedem Orga passiert.

Was sind deine Visionen für die Connichi?

Ich habe noch viele Ideen, um die Connichi noch ein Stück individueller zu machen. Nachdem ich das letzte Jahr viel Herzblut in das Matsuri gesteckt habe, um unseren Besuchern ein Stückchen japanisches Festival-Feeling nach Kassel zu bringen, ist mein nächstes Ziel, in den kommenden Jahren das Bring & Buy zu einem kleinen Akihabara zu machen.

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